,,Mama, das hier ist der Hammer!“ (unbekanntes Kind auf der Treppe nach der Einweihung) – eine neue grüne Oase der Ruhe und Entspannung

Auch ich finde, dass die Planer gute Arbeit geleistet haben, um den Bürgern unserer Stadt eine schöne neue Erholungslandschaft mit besserer Anbindung von Altstadt und Kalkofen zu schaffen.

Eine lebenswerte Kommune besteht nicht nur aus Straßen und Häusern, sondern auch aus Kindergärten, Schulen, Grünanlagen, Hallenbädern, Veranstaltungsstätten usw.

Auf der Schwäbischen Alb fährt man oft durch Ortschaften, die bestehen nur noch aus Straßen und Häusern. Kein Kindergarten, kein Ladengeschäft, keine Grünanlagen … also ich möchte dort nicht wohnen.

Daher haben wir Gemeinderäte und die Stadtverwaltung uns das Ziel gesetzt, eine lebendige, moderne und lebenswerte Stadt, u.a. mit einer einladenden Grünanlage auf historischem Boden zu schaffen und zu erhalten. Die verwendeten Fördergelder kommen übrigens aus einem Förderprogramm vom Bund, der auch der offizielle Bauherr des Projektes ist. Da bereit gestellte Fördergelder immer verteilt und verbraucht werden (müssen), hätte eine Ablehnung des Projektes durch uns nicht bedeutet, dass das Geld eingespart worden wäre, sondern dass es nur woanders hingeflossen wäre. Dann hätte Waldenbuch gar nichts davon gehabt.

So wurde aber erreicht, dass wir eine schöne und einladende Grünanlage bekommen haben, auch wenn es natürlich noch einige Wochen und Monate dauern wird, bis alle neuen Anpflanzungen richtig angewachsen sind und samt dem neu gesäten Rasen in sattem Grün leuchten werden.

Örtliche und regionale Betriebe wurden durch die Aufträge gestärkt und in Ihrem Bestand gesichert, heimische Arbeitsplätze gesichert, die regionale Kaufkraft wurde erhöht.

Ich denke, dass die verbliebenen Kritiker verstummen werden, wenn sich die Bäume und Sträucher und die vielfältigen Blumen und Rasenflächen erst einmal in ihrer vollen Pracht entfaltet haben und sich der Stadtpark als grüne Lunge und bestimmt auch als modernes Aushängeschild für unsere Stadt etabliert hat.

Ich erinnere daran, wie unbeliebt beispielsweise die Hamburger Elbphilharmonie während der Bauzeit in der Hamburger Bürgerschaft war. Das Projekt wurde seinerzeit für zwei Jahre unterbrochen und es stand sogar ein Abriss des Rohbaus im Raum. Jetzt, da die Elbphilharmonie fertig ist, hat sie sogar den Michel als neues Wahrzeichen Hamburgs abgelöst!

So ähnlich wird es vielleicht auch mal mit unserem neuen Stadtpark werden.

Wir müssen nur lernen, nicht alles und jeden schlecht zu reden, bevor man überhaupt die Chance hatte, sich ein reales Urteil darüber bilden zu können.

Bei der Eröffnung konnte sich eine riesige Zahl von Besuchern von der Leistungsfähigkeit und dem Geschick der beteiligten Firmen, Planer und ehrenamtlichen Helfer überzeugen. Kinder eroberten die Spielflächen. Viele erstaunten, wie wenig anstrengend das Hochsteigen der offenen Treppe mit Zwischenpodesten war. So viele Besucher vor den Grabsteinen, die neugierig die Inschriften lasen, gab es vermutlich noch nie.

Ich wünsche uns allen erholsame Momente im neu gestalteten Stadtpark und freue mich auf das viele, schöne Grün der zahlreichen Pflanzen, Sträucher, Blumen, Bäume und Gräser und über sauberere Luft in unserem Städtle!

Sven Wauri für die Fraktion FREIE WÄHLER

Störrle

Überwältigende Zahl von Besucherinnen und Besuchern bei der Eröffnung des Stadtparks ,,Alter Friedhof“

 


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