,,Die Wahrnehmung der Altstadt und somit auch die Identifikation mit ihr lebt von der qualifizierten Ausgestaltung.“

Sitzungsvorlage 105/2020 GR 30.6.

Dieser TOP ,,Sachstandsbericht erweiterter Altstadtkern“ im Gemeinderat am 30.6.  ist eine Herzensangelegenheit der FREIEN WÄHLER. Diesem Satz stimmen wir mit Freude 100%-ig zu.

Das emsige Büro Keinath hat inzwischen mit rd. 25 Eigentümern im festgelegten Sanierungsgebiet (festgelegt seit September 2019) gesprochen. Im engeren Umfeld der Zehntscheuer ist das besonders wichtig. Aber auch anderswo ist es sehr wichtig, dass das historische Stadtbild im und am Rande der Altstadt erhalten bleibt- und nicht historische Gebäude abgebrochen werden. Ein ganz wesentlicher Punkt für uns FREIE WÄHLER!

Die Stadt nennt das ,,altstadtverträgliche Lösung“.

Gemeinderat und Verwaltung sollten mit gutem Beispiel vorangehen! Deshalb verwarf der Gemeinderat in der Vergangenheit zweimal Pläne für ,,massiv- gigantische“ Wohnbebauung in der Nürtinger Straße.

Die neuesten Pläne des Investors mit 4 Gebäuden um einen grünen Hof sind deutlich ,,angepasster“ an den Rand der Altstadt.

Einen aber unrealistischen Stellplatzschüssel von 1,2 kritisierten wir deutlich – das würde nie und nimmer funktionieren! Jetzt schon ist die Nürtinger Straße oft vollgeparkt. Da muss nachgebessert werden- auf jeden Fall!

Wir sind froh über den Erhalt der Vorderen/Hinteren Seestraße, wofür der Kaufvertrag an das Sanierungsbüro Ende Mai unterzeichnet wurde. Wir sind gespannt auf den Startschuss der Renovierungen.

Derselbe Sanierer lässt gerade die Gründung auf der Stadtmauer eines möglichen Gebäudes Marktstraße 18- 20 prüfen.

Sehr spannend bleibt das AUCH- Areal!

Für uns FREIE WÄHLER kommt weder NUR Parken noch NUR Wohnbebauung infrage. Die gute Mischung macht’s. Deshalb muss aus unserer Sicht hier eine Tiefgarage geprüft werden. Die Technik kostet, ja, aber gut angelegtes Geld für über der Erde Wohnen PLUS Ladengeschäft PLUS gescheites Parken im Städtle! Jeder weiß, dass ausreichend Parkraum im Städtle die Priorität beim Wohnen und Einkaufen ist.

Überraschend fanden wir die Ergebnisse der vom Regierungspräsidium geforderten ,,Historischen Ortsanalyse“ des Büros Numberger, Esslingen. Manche Gebäude wie die Zehntscheuer oder Danneckerhaus sind als erhaltenswert wohlbekannt, einige ,,erhaltenswerte historische Gebäude“ waren uns nicht so bewusst. Umso wichtiger: Erhalten und Sanieren geht vor Abreißen.

 

Jürgen Schwab und Wolfgang Rieth für die FREIEN WÄHLER



 


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