Die Diskussion um die touristische Ertüchtigung des Sulzbachsees zwischen Schönaich, Steinenbronn und Waldenbuch nahm gerade erst Fahrt auf, da muss sie auch schon als beendet deklariert werden.

Das verwunschene, bislang fernab touristischer Attraktionen gelegene Gewässer wurde seinerzeit angelegt mit der Zusage, niemals in einen touristischen Rummelplatz – zu Neudeutsch hot spot – zu mutieren.

Nicht nur der inzwischen im Uferbereich aufgrund seiner Nagespuren entdeckte Biber, nein, mittlerweile auch ein weiterer Bewohner des einzigartigen Biotops konnte gesichtet und fotografisch nachgewiesen werden.

Die in aller Heimlichkeit erstellten Fotos beweisen nachdrücklich und unleugbar: Auch der Osterhase hat den Sulzbachstausee als Refugium für seine anspruchsvollen und systemrelevanten Aktivitäten entdeckt und in Besitz genommen.

Ein idealer Platz und Rückzugsort zum ungestörten Eierlegen und Bemalen.

Somit ist der Beweis geführt:

Nach Par.1 Absatz 4 Punkt 2021 des Allgemeinen Deutschen Traditionserhaltungsgesetzes darf der Sulzbachstausee als Oase der Ruhe und Lebensraum des Osterhasen nicht angetastet werden.

Sollten noch Zweifel gehegt werden, ist angeraten, dem Sulzbachsee einen Besuch abzustatten.

Wenn möglich, am 1. April.

 

 



 


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